Unser eigener Anspruch leitet sich aus unserer Überzeugung ab, dass nachhaltiges Wirtschaften nur aus der Bewahrung alter Traditionen verbunden mit innovativen, zeitgerechten und wohlschmeckenden Produkten möglich ist.

Alte Obstsorten für die Gegenwart zu bewahren und für die Zukunft zu sichern das ist  eins unserer Anliegen. Nur so können wir sie vor dem Vergessen und Aussterben retten!

Dafür verarbeiten und veredeln wir die alten und teils seltenen Obstsorten in unserer Manufaktur zu köstlichen Spitzenprodukten!

Edelbrände aus Schloßobst

 

Der Weg zur Brennerei führt über eine Metallgittertreppe zu einem Nebeneingang.
Man meint in eine alte Industrieanlage zu kommen. Aber dann betritt man den Hofladen der Brennerei und wird überrascht sein: Da stehen in Regalen die Produkte der Mosterei & Brennerei, optisch schön, Genuss versprechend. Die Ballons mit klaren Bränden glänzen im Licht, wetteifern mit den kupferfarbenen Reflexen auf der kleineren Destille für die Obst-Geiste. Die Wände schmücken Ölbilder von Ana Sojor, die gleich nebenan eine der Galerien im Kunst- und Kulturhaus  Alte Molkerei Klütz betreibt. Obstbrände von der Küste, welch eine Bereicherung!

Der Betreiber der Mosterei & Brennerei setzt bewusst auf Qualität statt Masse. Das Obst für die sortenreinen Direktsäfte, für Trockenobst, für Brotaufstriche  und für die Obstbrände und Liköre stammt überwiegend aus dem alten Küchengarten von Schloss Bothmer. Auch Schlehen, Gewürze und alles was Aroma ergibt kommen zum Einsatz. So entstehen ganz besondere Geschmacksnoten, wie der Gin „Graf Bothmer“, der standesgemäß im Schlossladen vertrieben wird.

Bei den Führungen durch die Mosterei & Brennerei mit anschließender Verkostung wird auch die große Anlage der Verschlussbrennerei gezeigt, persönlich, telefonisch oder per Mail  Anmelden und individuell einen Termin vereinbaren!

Die Brennerei & Mosterei ist eingebettet und Bestandteil eines guten Konzeptes, um einer Industriebrache neu zu beleben. Von 1889 bis 1990 produzierte hier eine Molkerei Milch und Käse. Nach 21 Jahren Leerstand zogen in die Räumlichkeiten nach und nach Galerien, ein Kulturkaffee und dann auch die Brennerei ein. So wurde ein totes Industriedenkmal zu einem lebendem Kunst- und Kulturhaus.

Darauf ein herzhaftes „Zum Wohle“ mit Schlehenbrand oder Williams Christ, im Hofladen der Mosterei & Brennerei oder nebenan im Café Miluh.